1. Der Fahrlehrer sollte aktiver Motorradfahrer sein.

        Fragt ihn, womit, wie viel und wo er fährt!

2. Der Fahrlehrer sollte Euch bei den Ausbildungsfahrten viel 
    mit dem Krad begleiten.

        Von seinem Stil könnt Ihr lernen und er merkt dann auch,
          wann es für Euch zu
kalt, zu heiß oder zu anstrengend wird.

3. Die Fahrschule sollte mehrere Kräder zur Verfügung haben, 
    schließlich sind nicht alle Menschen gleich groß.

        Deshalb, zuerst ist Probesitzen angesagt.

4. In der Fahrschule sollten Schutzkleidung ( Helme, Kombis,
    Handschule ) in
verschiedenen Größen vorhanden sein.

5. Es sollte einen extra Theorieunterricht für Kradfahrer geben.

        Lasst Euch den Ausbildungsablauf zeigen und erklären!

6. Die kostenlose Teilnahme an einem Probeunterricht, und
    wenn Ihr wollt, auch das
Zuschauen bei der Platzausbildung
    (Grundfahraufgaben), der anderen Fahrschüler,
    sollte Euch unbedingt gestattet werden.

7. Wer gut ausbildet, hat keine Geheimnisse.

        Fragt, wie viel Biker Euer Fahrlehrer im letzten Jahr
          ausgebildet hat und wie viel davon die Prüfung beim
          ersten Mal bestanden haben!

8. Fragt, ob die Fahrschule bei der Beantragung des Führerscheins
    behilflich ist, oder
ob sie  Euch alle Wege allein machen lässt!

9. Seid skeptisch bei angebotenen Schnellkursen ( 8, 10 oder 14 Tage )!

        Motorradfahren ist ein sehr komplexer Vorgang und
           lässt sich nicht im D - Zug - Tempo erlernen.

10. Billig ist meistens nicht gleich gut.
     Ordentliche Technik und qualifizierte Arbeit haben ihren Preis. 
     Überlegt, was Kräder und ihre Versicherung kosten!
     Bedenkt auch, was ihr
selbst oder Facharbeiter in Eurem
     Bekanntenkreis als Stundenlohn ( brutto ) verdienen!

         Achtet darauf, dass Euch alle Einzelkosten genannt werden!
         Pauschale Gesamtpreise sind unrealistisch und auch verboten.